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	<title>KUNSTRAUSCHEN</title>
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	<description>ein blog der basler zeitung</description>
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		<title>für die gestressten</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 15:13:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>karen</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Blogs]]></category>

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		<description><![CDATA[Keine Zeit, nach Venedig zu reisen? Aber trotzdem Lust, die Länderpavillons zu sehen? Architekturkritiker Till Briegleb beschreibt in seinem Blog die einzelnen Häuser. Eine etwas andere Art von Rundgang, nicht ganz ernstgemeint.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Keine Zeit, nach Venedig zu reisen? Aber trotzdem Lust, die Länderpavillons zu sehen? Architekturkritiker Till Briegleb beschreibt in seinem <a href="http://www.art-magazin.de/blog/2010/08/27/prunkkitsch-und-plastischer-grosenwahn-die-landerpavillons-der-architekturbiennale-2010/#more-3384">Blog</a> die einzelnen Häuser. Eine etwas andere Art von Rundgang, nicht ganz ernstgemeint.</p>
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		<title>kunst macht glücklich. oder?</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 07:18:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>karen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Kunst macht glücklich!&#8221; schreit mir mein Postfach heute entgegen. Nun ja, nicht konkret, aber in Form des neuen Kulturmagazins von Pro Helvetia, den &#8220;Passagen&#8221;. Macht Kunst tatsächlich glücklich? Und wieso? fragen sich darin zahlreiche Autoren, PH-Chef Pius Knüsel etwa, oder der Sozialforscher Gerhard Schulze, oder Autor Michel Layaz. Psychoanalytiker Peter Schneider zitiert Adorno: &#8220;Tatsächlich werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Kunst macht glücklich!&#8221; schreit mir mein Postfach heute entgegen. Nun ja, nicht konkret, aber in Form des neuen Kulturmagazins von Pro Helvetia, den &#8220;Passagen&#8221;. Macht Kunst tatsächlich glücklich? Und wieso? fragen sich darin zahlreiche Autoren, PH-Chef Pius Knüsel etwa, oder der Sozialforscher Gerhard Schulze, oder Autor Michel Layaz. Psychoanalytiker Peter Schneider zitiert Adorno: &#8220;Tatsächlich werden Kunstwerke desto weniger genossen, je mehr einer davon versteht.&#8221; Da frage ich mich, stimmt das denn? Kann ich ein Kunstwerk geniessen, ohne zu verstehen? Und welches Glück möchte ich aus der Kunst überhaupt ziehen? Das Glück, das mich durchströmt, wenn ich davor stehe? Das Glück, dass ich mir ein Werk fürs eigene Heim leisten kann? Selber Kunst zu machen? Gemäss Schulze erfahren wir das Glück durch Kunst in der Begegnung mit dem Werk, die uns ein Erlebnis der Selbsttranszendenz ermöglicht. Und das, so Schulze, macht uns glücklich. Vielleicht kommts aber auch einfach aufs Werk drauf an&#8230;</p>
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		<title>unterwegs im 4. land</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 07:14:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>karen</dc:creator>
				<category><![CDATA[In den Museen]]></category>
		<category><![CDATA[palazzo]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal beginnen die interessantesten Reisen direkt vor der Haustür. Man packt den Rucksack und geht los. Esther Hiepler und Max Philipp Schmid haben es so gemacht. Sie suchten ein spezielles Land, von dem sie nicht wussten, sondern nur dachten, dass es existieren muss: Das vierte Land, das sich irgendwo zwischen den drei Ländern Schweiz, Deutschland [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="///Users/karen.gerig/Library/Caches/TemporaryItems/moz-screenshot.png" alt="" />Manchmal beginnen die interessantesten Reisen direkt vor der Haustür. Man packt den Rucksack und geht los. <a href="http://www.estherhiepler.ch">Esther Hiepler</a> und <a href="http://maxphilippschmid.ch">Max Philipp Schmid</a> haben es so gemacht. Sie suchten ein spezielles Land, von dem sie nicht wussten, sondern nur dachten, dass es existieren muss: Das vierte Land, das sich irgendwo zwischen den drei Ländern Schweiz, Deutschland und Frankreich befindet. Ein Randland, ohne klare Definition. Vier Tage lang wanderten sie durch dieses Land. Und sie erlebten einiges Vorhergesehenes und Unvorhergesehenes. Sie fanden das Land. Und erzählen uns nun davon. In der Ausstellung &#8220;Versteckte Öffentlichkeiten&#8221; im <a href="http://www.palazzo.ch">Kunsthaus Palazzo</a> ab Freitag Abend, oder in der <a href="http://www.bblackboxx.ch">bblackboxx</a> ab 21. August.</p>
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		<title>summer break</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Jul 2010 14:26:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>karen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[kunstrauschen macht Pause. Wir wünschen Euch einen schönen Sommer! Back in August&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1463" src="http://art.yourbasel.ch/files/2010/07/Scuol_klein.jpg" alt="" width="200" height="150" /></p>
<p>kunstrauschen macht Pause. Wir wünschen Euch einen schönen Sommer! Back in August&#8230; <img src='http://art.yourbasel.ch/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>graham aufs ohr</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 07:56:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>karen</dc:creator>
				<category><![CDATA[In den Museen]]></category>
		<category><![CDATA[MGK]]></category>

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		<description><![CDATA[Ins Museum geht man vorrangig, um zu schauen. Aber eben nicht nur. Vor zwei Monaten hat in der Kunsthalle Basel der erste Teil des Projekts &#8220;lautstark&#8221; den Besuchern die Werke von Lily Renaud Dewar über Kopfhörer nähergebracht. Jetzt ist die Rodney Graham-Ausstellung an der Reihe: Eine Gymnasialklasse hat fürs Museum für Gegenwartskunst die Kunst des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-1455" href="http://art.yourbasel.ch/2010/07/01/graham-aufs-ohr/graham/"><img class="alignnone size-full wp-image-1455" src="http://art.yourbasel.ch/files/2010/07/graham.jpg" alt="" width="150" height="212" /></a></p>
<p>Ins Museum geht man vorrangig, um zu schauen. Aber eben nicht nur. Vor zwei Monaten hat in der Kunsthalle Basel der <a href="http://art.yourbasel.ch/2010/05/27/hinhoren/">erste Teil des Projekts &#8220;lautstark&#8221;</a><a> den Besuchern die Werke von Lily Renaud Dewar über Kopfhörer nähergebracht. Jetzt</a> ist die Rodney Graham-Ausstellung an der Reihe: Eine Gymnasialklasse hat fürs <a href="http://www.kunstmuseumbasel.ch/de/museum-fuer-gegenwartskunst/">Museum für Gegenwartskunst</a> die Kunst des Kanadiers unter die Lupe genommen. Also los, hingehen und Kopfhörer auf!</p>
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		<title>zick-zack-lichter</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 09:06:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>karen</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Stadtleben]]></category>
		<category><![CDATA[Beyeler]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist heiss, es ist schön. Wer will also ins Museum? Nein? Wir verstehens. Ehrlich. Auch wenn Museen ja meistens nett klimatisiert sind, der Kunst wegen. Trotzdem, der Rhein lockt, oder die Velotour, oder sonst was, das man draussen machen kann. Also verbinden wir doch die zwei Dinge und gucken Kunst draussen an. Schon alles [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist heiss, es ist schön. Wer will also ins Museum? Nein? Wir verstehens. Ehrlich. Auch wenn Museen ja meistens nett klimatisiert sind, der Kunst wegen. Trotzdem, der Rhein lockt, oder die Velotour, oder sonst was, das man draussen machen kann. Also verbinden wir doch die zwei Dinge und gucken Kunst draussen an. Schon alles gesehen in Basel? Denken Sie! Wie wärs, wenn Sie sich aufs Velo schwingen und gucken, ob noch irgendwo ein Plakat hängt, das Felix Gonzalez-Torres gestaltet hat? Es gibt zwei Motive: Da wär einerseits das leere Bett mit den Kopfabdrücken auf den Kissen. Und andererseits die schwarze Wand mit den weissen Lettern &#8220;Es ist nur eine Frage der Zeit&#8221;. Eigentlich sollten sie ja nur bis zum 20. Juni hängen, aber eines hab ich gestern noch gesehen. Und ab 12. Juli gibts dann sowieso eine zweite Runde. Sie können natürlich auch spazieren, ist bei der Hitze vielleicht angenehmer. Und abends, nach einem ausgiebigen Znacht, spazieren sie noch gemütlich über die Mittlere Brücke. Dort hängt eine Lichterkette von Gonzalez-Torres im Zick-Zack. Schön, so Kunst im Freien, oder?</p>
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		<title>wider den nachholbedarf</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 09:11:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>karen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Noch nicht genug von der Art, so wie meine Tochter, die gerade meinte, sie hätte doch unbedingt noch mal spielen wollen an der Art Kids und es sei eine Frechheit, dass sie nun ein Jahr warten müsse? Nun, für alle anderen, die etwa die Art Conversations verpasst haben und nun doch noch Paul McCarthy oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://art.yourbasel.ch/files/2010/06/Art_16.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1415" title="Art_1" src="http://art.yourbasel.ch/files/2010/06/Art_16.jpg" alt="" width="150" height="80" /></a></p>
<p>Noch nicht genug von der <a href="http://www.artbasel.com/">Art</a>, so wie meine Tochter, die gerade meinte, sie hätte doch unbedingt noch mal spielen wollen an der Art Kids und es sei eine Frechheit, dass sie nun ein Jahr warten müsse? Nun, für alle anderen, die etwa die Art Conversations verpasst haben und nun doch noch Paul McCarthy oder anderen Künstlern, Kuratoren etc. lauschen möchten: Die Conversations gibts nun alle online. Wo? <a href="http://www.artbasel.com/go/id/lws/">Hier.</a></p>
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		<title>Arty Party</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 09:17:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fabian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Art bringt bekanntlich auch eine beachtliche Dichte an Veranstaltungen, Events, Partys und ähnlichem mit sich, die in unserer beschaulichen Stadt im restlichen Jahr ihresgleichen sucht. Deshalb sollen an dieser Stelle auch die diversen Festivitäten im Dunstkreis der wichtigsten Kunstmesse der Welt zur Sprache kommen &#8211; und zwar in Form eines kleinen Rückblicks. Eingangs möchte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Art bringt bekanntlich auch eine beachtliche <a href="http://www.basel-in-june.info/calendar/">Dichte</a> an  Veranstaltungen, Events, Partys und ähnlichem mit sich, die in unserer  beschaulichen Stadt im restlichen Jahr ihresgleichen sucht. Deshalb  sollen an dieser Stelle auch die diversen Festivitäten im Dunstkreis der  wichtigsten Kunstmesse der Welt zur Sprache kommen &#8211; und zwar in Form  eines kleinen Rückblicks. Eingangs möchte ich allerdings gleich  vorausschicken, dass die Auswahl ebenso subjektiv wie umfanglich  bescheiden ist. Letzteres insbesondere dadurch begründet, dass der  Schreibende zur arbeitenden Bevölkerung gehört und sich deshalb leider  Gottes nicht sämtlich Nächte um die Ohren schlagen konnte.</p>
<p>Der Startschuss &#8211; mit Ausnahme diverser &#8220;einleitender Veranstaltung&#8221;  wie etwa der <a href="http://reh4.ch/2010/06/02/catwalk-in-public-space-2/">Catwalk  in Public Space</a>, der bei seiner dritten Austragung leider keinen  besonders guten Jahrgang einzog, und bezüglich Zuschauerinteresse und  Modenschauqualität hinter vorangegangenen Jahren zurückblieb &#8211;  bildet gemeinhin jeweils der Montag mit der Vernissage der Liste. Diese  konnte von mehr Wetterglück profitieren als im Vorjahr. Dementsprechend  verweilte das geneigte Kunstvolk bei Cüpli, Bier und Würsten in angenehm  kosmopolitischer Athmossphäre in Scharen vor dem Sudhaus. An der Liste  Party war ich im Gegensatz zum letzten Jahr zwar nicht zugegen, dem  Vernehmen nach vermochte die gross angepriesene Sause im NT jedoch  abermals keine Besuchermassen anzuziehen und sei eine ziemlich lahme  Angelegenheit gewesen.</p>
<p>Am Dienstag Morgen ging es mit der (wiedermal verpassten)  Pressekonferenz und der anschliessenden Art Preview weiter. Punkt elf  (und keine Minute früher!) strömte das Kunstvolk in die Messehallen. Die  Promidichte war heuer leider weniger spektakulär als im letzten Jahr,  wobei die wenigen Anwesenden von uns konsequent verpasst wurden. Im  Gegensatz dazu nahm die Dichte an Besuchern bereits nach einer Stunde  bedrohliche Züge an, woraufhin wir uns bald wieder vom Ort des  Geschehens entfernten. Am Abend besuchte ich mit einem befreundeten  Künstler schliesslich das Opening des New Jerseyy an der Hünigerstrasse,  wo <a href="http://www.robert-pruitt.com/">Robert Pruitt</a> seinen  (spärlichen) <a href="http://newjerseyy.ch/">Holy Crap</a> präsentierte. Was als  gemütliches Sit-in in beschaulichem Rahmen begann, entwickelte sich im  Verlaufe des Abends zu einer Vollversammlung der Basler  Jungkünstlerszene inklusive gut besuchtem Konzärtli mit Boxen-Truck und  Band-Performance auf dem Trottoir vor der Galerie. Leider konnten wir  nicht mehr abwarten wie lange die Basler Polizei Zeit liess, um dem  Treiben ein Ende zu setzen, weil wir noch zur Tony Wüthrich Party im  City Beach wollten. Und ja, was soll ich sagen. Natürlich waren die  Erwartungen gering, aber was sich uns auf dem Dach des Messeparkhauses  präsentierte war nichts weniger als das materialisierte Party-Grauen.  Aufgeblasene Möchtegern-Schnösel in DJ Antoine-Kostümen versuchten so zu  tun, als wären Sie total mondän und hipp, sahen aber trotzdem alle genauso aus,  wie jedes Wochende im Atlantis (oder am selben Ort). Auch die Invitation-only-Policy führte höchstens zu einer falsch verstandenen  Pseudo-Exklusivität. Jegliche (internationale) Kunstmenschen oder  sonstige Art-Hippsters blieben der Veranstaltung jedenfalls konsequent  fern. Nicht einmal Gratis-Drinks halfen, um die dröge Veranstaltung  einigermassen erträglich zu saufen. Und so wurde einem wiedermal gewahr,  weshalb es wohl die richtige Entscheidung war, die offizielle Art-Party  sterben zu lassen.</p>
<p>Mittwoch war Pause. Den Donnerstag widmete ich dann dem Besuch der  (offiziellen) Scope Party in der Kaserne, obwohl die eigentliche <a href="http://www.youtube.com/watch?v=vEOapL-HJPE">Hippieshit-Sause</a> im Hafen stieg und der neue Posh-Schuppen <a href="http://diemagazin.ch/2010/06/17/coming-home/">(&#8220;nicht für  geizige Basler sondern für weltoffene Menschen&#8221;</a>, ich komme noch  darauf zurück) Namens <a href="http://www.cominghome-club.com/">&#8220;Coming Home&#8221;</a> für das  gemeine Volk seine Tore öffnete. Das Wetter und der Umstand, am nächsten  Morgen wieder um viertel vor Sechs aus den Federn zu müssen,  veranlassten mich aber, auf letztere beiden Optionen zu verzichten. Also  Scope Party, Kaserne! Nun ja, was gibt es zu sagen: Basler Band (gut: <a href="http://www.myspace.com/sheilashelovesyou">Sheila she Loves you</a> konnten die Vorschusslorbeeren bei meinem ersten persönlichen Hearing  jedenfalls bestätigen), Basler Teenies&#8230;eigentlich so wie immer in der  Kaserne, nur gratis! War wohl ganz okay (für jüngere Semster jedenfalls)  aber halt nicht besonders arty. Na ja, <em>q. e. d.</em> könnte man  sagen. Immerhin kam ich so zu einigermassen christlicher (oder besser  puritanischer) Stunde wieder in die Heia.</p>
<p>Am Freitag stand schliesslich der besagte neue Club Coming Home auf  der Agenda. Vor der Cargo machte vor Mitternacht das Gerücht die Runde,  der Club sei bereits derart voll, dass niemand mehr reingelassen werde.  Das Gerücht bestätigte sich allerdings nicht. <em>Zu</em> voll war der  Club jedenfalls nicht. Das Gerücht kam wohl eher daher, dass die  Türsteher trotz (oder gerade wegen?) dem Gratiseintritt eine merkwürdige  Selektionspolitik verfolgten. Dies sollte offenbar den Nimbus als  exklusive Adresse stärken &#8211; oder so! jedenfalls fanden sich im Verlaufe  des Abends immer wieder einige Art-Hipsters und Modelbuben vor der Tür  wieder: &#8220;Du kumst hier nicht rein&#8221;! Na dann. Drinnen präsentierte sich  der Club als Mischung zwischen leicht überdesignter Lounge (oben) und  warehouseigem Technoschuppen (Keller). Ich fands durchaus ansprechend,  auch von den Leuten her ganz gut, jedenfalls deutlich weniger Schlimm  als ob der angedrohten und teilweise vollzogenen Einlasspolitik zu befürchten war. Etwas ärgerlich war die Preisgestaltung  (Weisswein 12.-, Bier 8.-, Gschprützte 18.-, Vodka Tonic 18.-). Auch die  halbgare VIP Sektion bei der Bar, gekennzeichnet durch 5 Zentimeter  hohe Podestli (gön si bitte abe!) gleich bei der Bar war ziemlich  überflüssig. Schade war, dass die angekündigte Peaches nicht auftauchte.  Jedenfalls nicht, dass ich es bemerkt hätte (vielleicht hat sie der  Türsteher ja nicht reingelassen?). Jetzt bleibt nur abzuwarten, ob die  Performance der neuen Location dergestalt war, dass der Besitzer Markus  Weisskopf einen weiteren Betrieb in Erwägung zieht. We will see&#8230;</p>
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		<title>noch mehr positives</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 08:58:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>karen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Liste]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie soll man es besser sagen als in den eigenen Worten? Die Liste lässt am Montagmorgen nach Messeschluss verlauten: &#8220;Eine ausgezeichnete Stimmung herrschte an der diesjährigen Liste, welche am Sonntag ihre Tore schloss. Die 64 Aussteller aus 21 Ländern konnten wertvolle Kontakte und gute Verkäufe verzeichnen und waren mit dem Messeverlauf sehr zufrieden. Die Besucherzahl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie soll man es besser sagen als in den eigenen Worten? Die Liste lässt am Montagmorgen nach Messeschluss verlauten: &#8220;Eine ausgezeichnete Stimmung herrschte an der diesjährigen Liste, welche am Sonntag ihre Tore schloss. Die 64 Aussteller aus 21 Ländern konnten wertvolle Kontakte und gute Verkäufe verzeichnen und waren mit dem Messeverlauf sehr zufrieden. Die Besucherzahl vermochte an die erfolgreichen Jahre anzusetzen und verzeichnete über 1800 Eintritte pro Tag.&#8221; Damit schliessen wir.</p>
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		<title>ein guter jahrgang</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 17:57:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>karen</dc:creator>
				<category><![CDATA[ArtBasel]]></category>

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		<description><![CDATA[Als &#8220;aussergewöhnlich gut&#8221; bezeichnen diverse Galeristen die diesjährige Art, die vor einer Stunde ihre Tore schloss. &#8220;Dies war ein hervorragendes Jahr für die Schau; die Sammler belohnten das ausgezeichnete künstlerische Material und die Standpräsentationen die ganze Woche hindurch mit starken Umsätzen&#8221;, schreibt die Art in ihrer Mitteilung kurz nach Messe-Ende. Auch ein neuer Besucherrekord sei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als &#8220;aussergewöhnlich gut&#8221; bezeichnen diverse Galeristen die diesjährige Art, die vor einer Stunde ihre Tore schloss. &#8220;Dies war ein hervorragendes Jahr für die Schau; die Sammler  belohnten   das ausgezeichnete künstlerische Material und die  Standpräsentationen die ganze   Woche hindurch mit starken Umsätzen&#8221;, schreibt die Art in ihrer Mitteilung kurz nach Messe-Ende. Auch ein neuer Besucherrekord sei zu verzeichnen: 62&#8217;500 Besucher hätten ihren Weg in die Messehallen gefunden.</p>
]]></content:encoded>
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